Südwärts



Handwerklicher Wahnsinn

Schon seit frühester Kindheit habe ich in unregelmäßigen Abständen Anfälle von Bastelwahn. Will heißen: Ich lese oder sehe etwas in einem Buch, im Internet oder einer Zeitschrift und will das sofort auch. Nicht haben, nein. Basteln. Meistens lese ich dann auch die Anleitung nicht, sondern stelle sofort die komplette Wohnung auf der Suche nach verwertbaren Dingen auf den Kopf und stürme anschließend den nächstbesten Bastel- oder Baumarkt und gebe Unmengen von Geld aus.

Entstanden sind so immerhin schon mehrere Fimosachen, ein Holzpferd, (welches übrigens immernoch existiert, auch wenn ich nicht genau weiß wo) ein Pupenhaus aus Schuhkartons, ein Adventskalender der aussieht wie ein Weihnachtsmarkt, das ein oder andere Gebilde aus Filz, unter anderem eine Tasche, die ich aber verschenkt habe, angemalte Möbel oder Wände, ein halbfertiger halbselbstgemachter Kronleuchter aus Glasperlen, bunte Ordner, ein Drow-Pony, viel zu viele Socken und ein bischen selbsgemischte Kosmetik.

Einiges davon widerhohlt sich hin und wieder, seit gestern habe ich allerdings etwas (für mich) völlig neues: Haarnadeln. Weshalb ich erstmal mehrere Esstäbchen zersägt habe. Zur Vollendung ist vorerst allerdings nur ein Paar gekommen, weil ich dann doch nicht ganz so viel Zeit hatte. Und so sehen sie aus:


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